Sechs Unternehmen aus der Automobil-, Gas- und Mineralölindustrie haben sich zur „H2 MOBILITY“ zusammengeschlossen.

Ziel: eine flächendeckende Infrastruktur für die Wasserstoffmobilität in Deutschland zu schaffen. Carsten Berg, Leiter des Geschäftsfeldes Stadtwerke bei GAYEN & BERNS · HOMANN, begleitet das Projekt, das zuletzt mit dem Deutsch-Französischen Wirtschaftspreis ausgezeichnet wurde.

Um die europäischen Klimaziele im Verkehrsbereich zu erreichen und den Kohlendioxid-Ausstoß von Autos maßgeblich zu reduzieren, gilt die Elektrifizierung des Antriebs und die Umstellung auf Strom bzw. strombasierte Kraftstoffe als hoffnungsvollste Möglichkeit. Regenerativ erzeugter Wasserstoff (H2) als Kraftstoff könnte hierbei einen enormen Beitrag leisten. Der Erfolg hängt allerdings entscheidend von einem flächendeckenden Ausbau der Infrastruktur ab.

Als Pioniere in diesem Bereich haben sich die Unternehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell Deutschland und TOTAL als Gesellschafter des Joint Ventures „H2 MOBILITY“ zusammengetan. Sie gehen quasi in Vorleistung, indem sie (bedingungslos und unabhängig von Fahrzeugzahlen) in einer ersten Phase 100 Wasserstoff-Stationen in Deutschland bauen – ein weltweit einzigartiges Projekt mit hohem finanziellen Risiko. In einer zweiten Phase will H2 MOBILITY – dann in Abhängigkeit vom Fahrzeugaufkommen – bis 2023 bis zu 300 weitere H2-Stationen errichten.

In Person von Carsten Berg begleitet GAYEN & BERNS · HOMANN (GBH) dieses ambitionierte Vorhaben als klassischer Industrieversicherungsmakler von der ersten Sekunde an. Die Anlagen (HRS) werden unter anderem auf bestehenden TOTAL Tankstellen errichtet – eine Herausforderung, weil es teils im laufenden Betrieb geschieht. Carsten Berg kümmert sich um adäquaten Versicherungsschutz.

Das Projekt sorgt längst grenzüberschreitend für Aufmerksamkeit: Unter Schirmherrschaft der Wirtschaftsminister hat Guy Maugis, Präsident der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer, H2 MOBILITY Ende letzten Jahres bei einem Festakt mit dem Hauptpreis des Deutsch-Französischen Wirtschaftspreises 2017 in der Kategorie Umwelt, Klima und Energie ausgezeichnet.